Live-Webinar

Prof. Dr. med. Jutta Hübner

S3-Leitlinie "Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen Patient:Innen"

Referent*In: Prof. Dr. med. Jutta Hübner
18:00 Uhr
CME-Punkte: 1 + 1*

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Die Frage nach Komplementärer Medizin ist häufig ein Hinweis auf mehr Bedarf an Kommunikation.

Zentral bei der Empfehlung von Komplementären Maßnahmen ist eine Nutzen-Risiko-Abwägung. Zu den Risiken zählen Nebenwirkungen und Wechselwirkungen der komplementären und alternativen Medizin. Die wichtigste komplementärmedizinische Maßnahme ist Körperliche Aktivität.  Sie verbessert die Lebensqualität und die Prognose der Patienten. Die S3 Leitlinie empfiehlt eine Bestimmung des Serumspiegels für Vitamin B12, D, Selen.

Eine ketogene Ernährung soll nicht bei normalgewichtigen und untergewichtigen Patientinnen empfohlen werden. Das Risiko einer Gewichtsabnahme und Mangelernährung besteht und es gibt keinen nachgewiesenen Nutzen.

Referent

Prof. Dr. med. Jutta Hübner

W2-Professorin für Integrative Onkologie
Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie und Internistische Onkologie, Palliativmedizin, Chirotherapie, Naturheilkunde

Universitätsklinikum Jena
Klinik für Innere Medizin II
Am Klinikum 1
07747 Jena

Studium

1982-1988 Medizin-Studium an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
1983              Aufnahme in die Studienstiftung des deutschen Volkes
1988              Promotion in der Humangenetik „Über Fehlbildungen des Herzens und der oberen Extremität, insbesondere das Holt-Oram-Syndrom"

Qualifikationen

1995    Facharzt für Innere Medizin

1995    Zusatzbezeichnung Chirotherapie                               

1996     Zusatzbezeichnung Naturheilkunde                                

1997     Diplom Akupunktur                               

2000     Ernährungsbeauftragte Ärztin (DGEM)                                

2000     Schwerpunktbezeichnung Hämatologie und Internist. Onkologie   
                           
2000     ESMO-Examen, Wiederholung in 2005 und 2009                                  

2003     Ausbildung zum TQM-Assessor nach EFQM                                

2004     Abschluss Fernstudium Gesundheitsökonomie     
                          
2004     Abschluss Qualitätsmanager im Gesundheitswesen (DGQ)   
                            
2006     Zusatzbezeichnung Palliativmedizin 

2010     Abschlusszertifikat Curriculum Psychoonkologie                            

2014      Habilitation; Lehrbefähigung und Lehrbefugnis an der Friedrich-Schiller-Universität Jena für das Fachgebiet Innere Medizin mit dem Thema „Von der Komplementärmedizin zur Integrativen Onkologie – Ist-Analyse und Zukunftsperspektive“    

Berufstätigkeit

1988-1997                          
Assistenzärztin in der Medizinischen Klinik der Städtischen Krankenanstalten Remscheid

1997-1998                          
Oberärztin der Abteilung für Onkologie der Habichtswald-Klinik in Kassel

1998-2000                          
Assistenzärztin in der Klinik für Tumorbiologie in Freiburg

2001                                     
Internistische Oberärztin der Klinik für Strahlentherapie, Robert-Janker-Klinik in Bonn

2001-2003                          
Chefärztin der Rehabilitationsklinik Bellevue in Bad Soden-Salmünster

2003-2004                          
Chefärztin der Prof.-Volhard-Klinik in Masserberg

2004-2009                         
Chefärztin der Abteilung Onkologie der Habichtswald-Klinik in Kassel

2009-2012                          
Leiterin des Bereichs Palliativmedizin, supportive und komplementäre Onkologie am Universitären Centrum für Tumorerkrankungen (UCT) des Universitätsklinikums Frankfurt

Seit 04/2012                      
Leiterin der Arbeitsgruppe Integrative Onkologie des Dr. Senckenbergischen chronomedizinischen Instituts an der Universität Frankfurt/Main

2013-2016                          
Leiterin des wissenschaftlichen Datenbankprojektes bei der Deutschen Krebsgesellschaft

Seit 01/2017
Stiftungsprofessur für Integrative Onkologie der Deutschen Krebshilfe am Universitätsklinikum Jena, Medizinische Klinik II; Hämatologie und Internistische Onkologie
Seit 2010
Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Prävention und Integrative Onkologie der Deutschen Krebsgesellschaft mit den Schwerpunkten Prävention, Ernährung, körperliche Aktivität und Komplementäre Onkologie.
Seit 2013
Außerordentliches Mitglied der Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft.
Koordinatorin für die Leitlinie Komplementäre Medizin im Onkologischen Leitlinienprogramm.
Mandatsträgerin bzw. Expertin in mehreren S3 Leitlinien des Onkologischen Leitlinienprogramms

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